Menschenrechte und Regierungsführung
Stärkung der Rechtsstaatlichkeit, Förderung inklusiver Rechte und Verbesserung des Zugangs zur Justiz, insbesondere für die am stärksten gefährdeten Gruppen.
Die Schweiz verfolgt einen multidimensionalen und menschenzentrierten Ansatz zur Förderung guter Regierungsführung. Dazu gehören Massnahmen zur Stärkung der Rechtsstaatlichkeit, zur Förderung inklusiver Rechte und zur Verbesserung des Zugangs zur Justiz, insbesondere für die am stärksten gefährdeten Gruppen, mit besonderem Augenmerk auf Migrantinnen und Migranten, Frauen, Jugendliche und Kinder. Um staatliche Institutionen dabei zu unterstützen, besser für die Bevölkerung zu arbeiten, fördert die Schweiz den Ausbau institutioneller Kapazitäten, die Verbesserung interner Managementstrukturen sowie die Sicherstellung ihrer unabhängigen Funktionsweise. Zudem unterstützt die Schweiz makroökonomische Reformen, die es der Regierung ermöglichen, ihre Finanzen effizienter zu verwalten, die Mobilisierung inländischer Einnahmen zu stärken und zusätzlichen Spielraum für Investitionen in öffentliche Dienstleistungen zu schaffen.
Diese Reformen stehen im Einklang mit der Vision 2030 Ägyptens und zielen darauf ab, die Wirtschaft stärker, gerechter und transparenter zu gestalten. Gleichzeitig fördert die Schweiz einen offenen Dialog zwischen Regierung, Zivilgesellschaft, Universitäten und internationalen Partnern, um politische Massnahmen zu entwickeln, die sich an den Bedürfnissen der Bevölkerung orientieren und auf Daten und Evidenz basieren. Dazu gehört die Unterstützung von Forschung sowie die Sicherstellung des Zugangs zu verlässlichen Informationen. Darüber hinaus arbeitet die Schweiz mit ägyptischen und internationalen Unternehmen zusammen, um verantwortungsvolle Geschäftspraktiken zu fördern, die Transparenz stärken, die Menschenrechte achten und soziale Verantwortung unterstützen.